Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai Löbau
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai Löbau

Willkommen!

Online-Ausgabe der Kirchgemeindenachrichten - August / September 2016

 

 

Jahreslosung 2016

 

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.
 

Jesaja 66,13

 

Monatsspruch August

 

Habt Salz bei euch und haltet Frieden untereinander!

 

Markus 9,50

 

Monatsspruch September

 

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.

 

Jeremia 31,3

Liebe Gemeinde,

wer denkt bei solch einem Schiff oder Schlauchboot, wie vorn auf dem Bild, nicht an  Urlaub? Manche waren in diesen Wochen oder sind gerade unterwegs, andere erleben hier die Sommerzeit. Auf jeden Fall eine Zeit, die viele mit Freude und erhoffter neuer Kraft verbinden. Vor ein paar Wochen haben wir mit diesen Booten einen Familiengottesdienst gefeiert, dazu das Lied:

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit...

Ähnlich wie beim Urlaub sollte die Gemeinde auch ein Ort sein, die wir mit Freude und erhoffter neuer Kraft verbinden. Ist das bei uns so?

Diese Frage wird sicher jeder anders beantworten. Aber ich vermute, viele würden dem zustimmen: Ja, das ist so, die Gemeinde sollte ein Ort für Freude und erhoffte neue Kraft sein.

Der Wochenspruch für August gibt uns dazu einen kurzen aber deutlichen Hinweis:

Habt Salz bei euch und haltet Frieden untereinander. Mk. 9,50

Nun gut, die Sache mit dem Salz ist deutungsbedürftig. Fangen wir von hinten an: Haltet Frieden untereinander.

Immer wieder kommt dieser Ruf in der Bibel vor, weil gutes Miteinander immer wieder gefährdet ist – bei allen Menschen, auch bei uns Christen. Jesus wünscht sich, dass insbesondere die Gemeinde ein Ort für Freude und neue Kraft ist. Einer der Schlüssel dazu ist das friedliche Miteinander. In der Theorie klingt das richtig, oder? Habt Ihr die Praxis dazu schon mal erlebt? Ich habe z.B. eine Situation vor Augen, wo es mal richtig Streit gab – in einer Gemeinde. Es war zum Weglaufen. Dann dieser Ruf zum Frieden. Wir haben das probiert: Gespräche, gegenseitiges Verstehenwollen, Gebet, Vergebung. Im Nachhinein hat das die Gemeinschaft sehr gestärkt.

Wir saßen sozusagen mit neuer Kraft in einem Boot.

Und dann der andere Hinweis: Habt Salz bei euch – also Würzkraft. Woher kommt die Würzkraft für uns Christen? Dazu noch ein zweites Beispiel. Dieses Schiff hier oben mit den vielen Figuren, das ist bei dem Familiengottesdienst entstanden. Jeder hatte die Möglichkeit, einen Dank oder eine Bitte darauf zu schreiben. Letztlich waren es so viele Gebete, die wir als Gemeinde gebetet haben. Das erfreut mich noch heute. Nicht ich als Pfarrer habe „per Amt“ gebetet, sondern wir als Gemeinde haben ein Stück von unserem Leben vor Gott hingelegt. Daraus kommt Würzkraft – aus dem Gebet.

Das bringt uns in der Gemeinde zur Freude und zu neuer Kraft: friedliches Miteinander und Gebet als Salz und Würzkraft für uns und für andere. Diese Freude und diese neue Kraft wünsche ich jedem – in der Sommerzeit und in der Gemeinde.

 

So grüße ich herzlich - Ihr und Euer Pfarrer

 

Daniel Mögel   

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