Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai Löbau
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai Löbau

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Online-Ausgabe der Kirchgemeindenachrichten - Dezember 2017 / Januar 2018

 

Jahreslosung 2017

 

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.
 

Hesekiel 36, 26

 

Jahreslosung 2018

 

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

 

Offenbarung 21, 6

 

Monatsspruch Dezember 2017

 

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

 

Lukas 1, 78-79 

 

 

Monatsspruch Januar 2018

 

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.


5. Buch Mose 5, 14

[Anm. zum folgenden Artikel: Das im Text erwähnte Bild ist im gedruckten Gemeindebrief zu betrachten und kann online wg. ungeklärter Rechte nicht veröffentlicht werden]

 

Liebe Gemeinde,

 

es ist Advent. Ankunft. Aber was kommt an? Worauf warten wir?

 

Sicher sind die Antworten unterschiedlich:

 

Ich warte darauf, dass ich endlich Arbeit finde.

Ich warte darauf, dass ich mein Weihnachtsgeld bekomme.

Ich warte darauf, dass ich endlich in den Urlaub fahren kann.

Ich warte auf Glühwein und Stollen.

Ich warte auf einen Brief oder einen Besuch.

 

Im Monatsspruch aus dem Lukasevangelium für diesen Adventsmonat hören wir, was die Erwartung des alten Festes ist: Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, auf dass es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

 

Gott will zu uns kommen. Und mit ihm werden Frieden und Gerechtigkeit kommen: in der Weltpolitik, aber auch in unserem Miteinander und in unseren Herzen.

 

Auf dem Titelbild sehen Sie ein Weihnachtsbild von Dietlinde Assmus. Die Krippenszene der Heiligen Nacht: mit Stern und Maria und den vielen Menschen, die in dieser Nacht zur Krippe finden. Heller noch als der Stern leuchten das Stroh der Krippe und das Christuskind. Weit breitet Jesus seine  Arme aus - so als würde er die Welt und jeden Einzelnen von uns umarmen wollen. Maria birgt das Köpfchen ihres Sohnes. Das Holz in ihrem Rücken gibt Halt.

Dietlinde Assmus hält ihr Weihnachtsbild mehrheitlich in dunklen Farben. Jesus Christus kommt in keine helle, in keine heile Welt. Und er selbst wird in dieser Welt vielen Dunkelheiten ausgesetzt sein. Deshalb hat die Malerin wohl auch das Kreuz im Bild verankert. Es ist Hinweis auf den Lebensweg des neugeborenen Kindes. Und mit der hellstrahlenden Krippe steht es in der Bildmitte. Noch verhindert Maria die Verbindung zwischen Kind und Kreuz. Die rote Farbe unter dem Stroh und am Himmel - Farbe des Blutes - des Lebens - und Farbe für Gottes Geist.

 

Wir warten auf die Ankunft von Jesus Christus in unserem Leben, in unserer Stadt, in unserer Welt. Und wir dürfen uns freuen auf die Wärme des Lichtes und auf diese herzliche Umarmung, mit der Gott uns sagt, dass er uns liebt.

Die Worte unseres Monatsspruches sind Worte aus dem Lobgesang des Zacharias nach der Geburt seines Sohnes Johannes. Dank an Gott - und das Wissen, dass Gott für uns Menschen Gutes und Frieden will.

 

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden eine gesegnete Adventszeit und ein friedvolles Weihnachtsfest.

 

Ihre Superintendentin Antje Pech

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