Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai Löbau
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St. Nikolai Löbau

Infos aus dem Kirchenvorstand

Wenn Abschiednehmen weh tut, dann ist das auch ein Zeichen, dass Gutes miteinander erlebt wurde. Und das ist an vielen Stellen in unserer Gemeinde zu hören – die Traurigkeit über das Gehen aber auch eine große Dankbarkeit, was wir mit Ulrike Bitterlich erleben konnten. Nach 11 Jahren hat sie ihren Dienst als hauptamtliche Gemeindepädagogin auf eigenen Wunsch hin beendet. Die Kindergottesdienstmitarbeiter hatten einen Dankesbrief geschrieben, aus dem wir hier einen kleinen Auszug abdrucken wollen: „Ihr authentisches Auftreten, ihr kraftvoller und lebendiger Glauben ermöglichte ihr, Kontakte zu gemeindenahen Familien zu intensivieren und Neugier bei kirchenferneren zu wecken. …. so konnte über die Jahre eine quirlige Krabbelgruppe, ein fröhlicher Vorschulkinderkreis, eine fetzige Christenlehre, eine lebendige und seelsorgerisch begleitete Jugendarbeit, ein Team von Kindermitarbeitern, ein zum Gespräch einladendes Kirchenkaffee, eine Alltagsfreizeit, eine gute Zusammenarbeit mit dem CVJM und der ephoralen Jugendarbeit und vieles mehr entstehen.

Als Kirchenvorstand sagen wir Ihnen, Ulrike Bitterlich, ganz herzlichen Dank für Ihren Dienst, Ihre Gaben, Ihren Glauben, Ihre frohe und offene Art, die Sie in unserer Gemeinde zum Segen Vieler eingebracht haben. Gott segne Sie und Ihre Familie auf Ihrem weiteren Weg.

Der Kirchenvorstand Löbau

 

DANKE - Ulrike Bitterlich

 

 

Aus persönlichen Gründen hat Christine Göldner ihr Amt als Kirchvorsteherin abgegeben. Wir danken ihr ganz herzlich für die vielen Jahre ihres Dienstes in diesem „Amt“. Als Kirchenvorstand ist es jetzt unsere Aufgabe, ein Gemeindeglied für diesen Dienst nachzuberufen.

 

Löbauer Abendmahlsgeräte in Sorbischer Ausstellung

 

Für das Sorbische Museum Bautzen haben wir 4 Abendmahlsgeräte für eine Sonderausstellung ausgeliehen. Vom 26. März bis 27. August 2017 wird es dort eine Sonderausstellung zum Thema: "Fünf Jahrhunderte. Die Sorben und die Reformation" geben. Für die Johanniskirche wurden 1896 Abendmahlsgeräte gestiftet mit einer sorbischen Inschrift, die übersetzt etwa heißt: "Für Sorbische (Kirch-)Gemeinde von Sorben 1896". Dies ist ein wertvolles Zeugnis für die Ausbreitung der Reformation unter den Sorben.

Für das Kirchenkaffee nach Gottesdiensten, das wir in regelmäßigen Abständen gestalten wollen, haben sich Katja und Thomas Meyer als Organisatoren bereit erklärt. Wer sich vorstellen kann, in größeren Abständen beim Kirchenkaffee mitzuwirken, bitten wir, sich bei Meyers zu melden. DANKE.

 

Da die Nutzung der Weidenkirche sehr witterungsabhängig ist, haben wir folgendes beschlossen: Sowohl bei Regen als auch bei zu erwartenden Temperaturen unter 15°C gehen wir mit der geplanten Veranstaltung in die Nikolaikirche.

 

Wir hatten bei der Landeskirche für unser großes Kirchgemeindearchiv und für das kleinere Notenarchiv jeweils Fördermittel zur Aufarbeitung beantragt.

Für das erste sind diese leider abgelehnt worden, für das zweite haben wir 2.000,-€ bekommen.

So wird bis zum Ende des Jahres das unsortierte und unerfasste Notenarchiv von Frau Emma Witke (links) aufgearbeitet, die von Archivpflegerin Judith Raue (rechts) und KMD Kühne eingearbeitet wurde.

 

DANKE, Herr Superitendent Günter Rudolph! Weiterhin gute Wege mit und im Segen Gottes ...

... und diesen Bildern wären noch viele weitere anzufügen. Sie sind uns ein Zeichen für Ihre vielfältigen Gaben, die Sie in unsere Gemeinde eingebracht haben. Beispielhaft wollen wir ein paar wenige Dinge benennen. Wir erinnern uns an sehr persönliche Gottesdienste im Kleinen sowie sehr einprägsame Gottesdienste im Großen, die Sie mit uns gefeiert haben. Die sichtbare Freude, mit der Sie selbst Musik gemacht und diese Arbeit in unserer Gemeinde unterstützt haben, hat auch uns und viele andere erfreut. Und als „Sup im Blaumann“, hier und da mit Kettensäge, mit Mini-Bagger und sonstigen Baugeräten werden Sie bei uns ebenfalls in eindrücklicher Erinnerung bleiben. Auch haben wir Bilder vor Augen, wo Sie im Schafspelz oder Hirtengewand das Evangelium weiter gaben, z.B. bei uns in Ottenhain – wo Sie sich mit besonderer Liebe einbrachten. Das sind die Dinge, die mit Augen zu sehen sind. Besonderen Dank wollen wir Ihnen aber auch sagen für die vielen stillen Dienste im Geistlichen, im Organisatorischen oder im Praktischen. Wir danken Ihnen für Ihre offene, ehrliche, zuverlässige und bescheidene Art, für Ihre freundliche, glaubwürdige Ausstrahlung, Ihre Besonnenheit und den vielen guten Rat in der KV-Arbeit. Danke wollen wir an dieser Stelle auch ausdrücklicher Ihrer Frau, Ihnen, Annette Rudolph, sagen. Nicht nur das „Stärken des Rückens“, sondern Ihre vielfältige Liebe in Wort und Tat für unsere Gemeinde – DANKE! 

Gott führe und segne Sie weiterhin.

 

Dankbar im Namen unserer Kirchgemeinde – Ihre Kirchvorsteher in Löbau

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